Projekt

Zollstrasse
Zürich

Projektwettbewerb 2017, 1. Preis
Realisierung 2018–2024

 

 

Bauherrschaft Kanton Zürich, in Zusammenarbeit mit Takt Baumanagement, Müller Illien Landschaftsarchitekten, Schnetzer Puskas Ingenieure Tragwerk, RMB Ingenieure Haustechnik, HHM Ingenieure Elektroplanung, Lüchinger Meyer Ingenieure Fassadenplanung

 

Die Quartiere, die an das Gleisareal des Zürcher Hauptbahnhofs angrenzen, befinden sich in einem starken Wandel. Die Gebäude Zollstrasse 20/36 standen ehemalig mit ihrer Schaufassade an der Weite des Gleisfelds und werden nun durch die Neubauten in die zweite Reihe zurückversetzt. Aus der Fassade an der «Landschaft» wird eine Fassade in einem Strassenraum. Dieser definiert eine wichtige Verbindung zwischen Hauptbahnhof und Kreis Fünf. War früher die Fernwirkung und die Repräsentation einer Bank prägend, ist nun eine Fassade entworfen worden, die den Strassenraum fasst und vielfältig nutzbare Räume für die Kantonale Verwaltung bereitstellt. Durch die Neugestaltung der Zollstrasse 20/36 entsteht ein langer und liegender Baukörper, der mit seiner Fassade die Strasse begleitet. Die beiden neuen Fassaden Zollstrasse 20/36 sollen aufgrund der inhaltlichen Nutzung gleich ausgebildet werden. Die Materialisierung ist in Form von schwarzem Naturstein vorgesehen. Die horizontalen Bänder werden geteilt. Während der polierte Stein das Gegenüber zu den vertikalen Natursteinlisenen bildet, erhält der untere zurückversetzte Teil durch seine Fräsung einen textilen und leichteren Charakter. Die Unterteilbarkeit der Büroräumlichkeiten zeichnet sich in Form von vertikalen Lisenen aus Aluminium ab. Sie dienen den Fenstern als statische Aussteifung, führen den Sonnenschutz und gliedern durch ihren Glanz und Reflexion im Kontrast zum Naturstein die Fassade vertikal.

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