Projekt

Strandbad
Jona

Projektwettbewerb 2005, 1. Preis
Realisierung 2007-2008

Garderoben, Restaurant, Campinggebäude und Vereinsräume

 

Bauherrschaft Stadt Rapperswil-Jona, Auszeichnung Gutes Bauen Ostschweiz 2006–2010, Baupreis Zürcher Oberland 2010, Best Architects 11 in Gold

 

Der Neubau bildet den räumlichen Abschluss des Freibades gegen den Fluss Jona hin. Das Gebäude nimmt in seinem rückwärtigen, schmäleren Bereich die Umkleidekabinen mit Schliessfächern und Duschen auf, während im Kopf das Selbstbedienungsrestaurant und dazwischen der Ein- und Ausgang liegen. Die roh belassenen Materialien Beton, weisse Kunstharzplatten, Glas und aluminiumfarbene Fensterrahmen kontrastieren das satte Grün der angrenzenden Liegewiese. Kräftige Betonrippen tragen das Dach und gliedern den Bau in seiner Längsrichtung rhythmisch, was die Funktion des Gebäudes als Rückgrat des Strandbades bildhaft umsetzt. Unter dem unterschiedlich weit auskragenden Dach entsteht am Kopf eine gedeckte Terrasse und rückwärtig ein gedeckter Bereich, der das Restaurant mit den Garderoben und dem Eingang verbindet. Hier knickt das Dach zu einer öffnenden Geste, wodurch der Dachrand und die Stirnseite der tragenden Rippen schiefwinklig nach oben ragen. Der Verzicht auf das Anschrägen des Dachrandes und der Stirnseite der Rippen unterstreicht die Suche nach einer konstruktiven Direktheit, die sich auch im Trennen von Einbauten, Dach und Fundamentplatte und in den roh belassenen Materialien spiegelt. 

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