Projekt

Kirchgemeinde
Klosters

Projektwettbewerb 2005, 1. Preis
Realisierung 2006–2008

Pfarrhaus und Kirchgemeindesaal Klosters-Serneus

 

Bauherrschaft Kirchgemeinde Klosters-Serneus Zürich, in Zusammenarbeit mit Othmar Brügger Architekt Davos

 

Das Gegenüber von kompakter Bebauung und unbebautem Geviert des Friedhofs verleihen dem Ensemble um die Kirche St. Jakob eigenständige städtebauliche Qualitäten. Der lang gezogene Neubau des Kirchgemeindesaals kommt mit seiner westlichen Aussenmauer auf die Flucht der früheren Friedhofsmauer zu liegen. Mit der Stirnseite grenzt er an den Vorplatz der Kirche und schiebt sich in seiner Längsrichtung zwischen den Friedhof und den Garten des Pfarrhauses. Die Gliederung des Gebäudes in zwei Volumen mit Giebeldach und einen untergeordneten Gebäudeteil mit Flachdach, ermöglicht das Abtreppen der Baukörper, wodurch die Volumetrie dem Verlauf des Geländes folgen kann. Das Nachzeichnen der Topographie wird durch das Verspringen des Bruchsteinmauerwerkes und der grossformatigen Fenster aus Lärchenholz unterstrichen. Mit der Klarheit der Volumetrie, dem Einsatz von wenigen Bauteilen und der Alterungsfähigkeit der Materialien nimmt der Neubau Qualitäten des traditionellen Bauens in den Bergen auf. Durch diese entwerferische Haltung, die sich mit dem Begriff Angemessenheit umschreiben lässt, integriert sich der Neubau des Kirchgemeindehauses in das bestehende Ensemble von Kirche, Pfarrhaus und Friedhof und stärkt dieses. 

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