Projekt

Frauensteinmatt
Zug

Projektwettbewerb 2005, 1. Preis
Realisierung 2006–2011

Alters- und Pflegeheim, Familien- und Priesterwohnungen

 

Bauherrschaft Stadt Zug und Stiftung Priesterheim zum Frauenstein, in Zusammenarbeit mit Othmar Brügger Architekt Davos, André Schmid Landschaftsarchitekten Zürich, Signaletik biv Grafik Zürich 

 

Der Gegensatz von geschütztem Inneren und der äusseren Weite, der architektonische Reichtum auf engstem Raum und damit verbunden eine hohe Wohnqualität sind Themen, die ins Projekt für das Alterszentrum Frauensteinmatt in Zug einfliessen. Durch das Falten der Aussenwände ins Innere der Baukörper entstehen geschützte Aussenräume, hinter denen die Küchen und seitlich davon die Wohnzimmer liegen. Die Wandelbarkeit des Grundrisses mittels Faltwand, sowie Rundläufe und Nischen verleihen den kleinen Wohnungen räumlichen Reichtum. In der Pflegeabteilung findet sich die erwähnte Vielfalt in den Aufenthaltsbereichen und der Eingangshalle wieder, die an eine Hotellobby erinnert. Sowohl in den einzelnen Wohnungen, als auch in den gemeinsamen Aufenthaltsbereichen ist das Ziel eine gehobene Wohnqualität, fern vom gängigen Bild von Altersheimen. Konsequenterweise sind die Alters-, Familien- und Priesterwohnungen im Grundsatz identisch organisiert. Die Wohnungen verteilen sich auf drei Baukörper, deren Ausrichtung nach allen Seiten durch umlaufende Brüstungsbänder aus Beton betont wird. Dass die Häuser im Park freistehend platziert sind, rundet das Bild vom gehobenen Wohnen ab.  

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